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Schummeldiesel bereits verkauft?

Kein Problem!

Anspruch trotz Verkauf

Haben Sie den perfekten Zeitpunkt verpasst? Nein!

Alle sprechen über Ihr Fahrzeug, dass Sie noch besitzen. Wir nicht! LawButler setzt sich auch für Ihr Recht ein, wenn Sie das Fahrzeug bereits verkauft haben. Mit uns kann jeder zu seinem guten Recht kommen, auch ohne Rechtsschutzversicherung und ohne Kostenrisiko.

Aktuelle Erfolge unserer Partnerkanzleien

Tim B.

Januar 2019, LG KÖLN

Der VW-Konzern wird im Fall eines Skoda Kombi 2.0 TDI in der 1. Intanz zur Zahlung eines Schadenersatz verurteilt.

Matthias M.

Februar 2019, LG Köln

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Jetta in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Martin W.

Mai 2019, LG Aachen

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Tiguan in dr 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Stefanie A.

Mai 2019, LG Mannheim

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Passat in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Sasha M.

Juni 2019, LG Aachen

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Jetta in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Klaus J.

August 2019, LG Stuttgart

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Polo in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Rudolf E.

September 2019, LG Dortmund

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Golf in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Uzcül F.

Oktober 2019, LG Stuttgart

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Golf in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Reinhardt H.

November 2019, LG Aachen

Der VW-Konzern wird im Fall eines VW Jetta in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Klagen ohne Kostenrisiko - mit LawButler

Prozesskostenfinanzierung – Was versteht man darunter? Oftmals war es lediglich für jene geschädigten Kunden wirtschaftlich sinnvoll, alle Rechte mit Hilfe einer Rechtsschutzversicherung individuell durchzusetzen. Das ändert sich mit LawButler.     

Prozesskostenübernahme - auch wenn das Fahrzeug verkauft wurde

Prüfen Sie, ob eine Prozesskosten-Übernahme grundsätzlich möglich ist! Im folgenden möchten wir Sie bitten den Quick-Check komplett durchzuführen, um eine annähende Perspektive der Erfolgschance in Ihrem Fall zu ermitteln.

Aktuelle Neuigkeiten zum Thema Abgasskandal

Klaus Müller gab auf der Pressekonferenz am 14. Februar bekannt, dass VW die Honorarforderungen von Volkswagen akzeptiert waren. Am heutigen Tag  um 11:53 Uhr übersandte VW an die Verbraucherzentrale Bundesverband ein Vergleichsangebot, das eine Kostenübernahme in Höhe von 50 Millionen Euro Anwaltsgebühren für die Abwicklung vorsah.
 

In Deutschland geht die Aufarbeitung des Dieselskandals nur schleppend voran. Eine flächendeckende Entschädigung der Autofahrer ist nicht in Sicht und die Verantwortlichen wurden bislang nicht zur Rechenschaft gezogen. Es laufen zwar Ermittlungen, vor allem gegen Führungskräfte des Volkswagen-Konzerns, doch anderswo ist man längst einen Schritt weiter.

Nachdem die Ermittler der Braunschweiger Staatsanwaltschaft am Dienstag Geschäftsräume von Volkswagen in Wolfsburg durchsucht haben (wir berichteten), kommt der Autohersteller wieder einmal in Erklärungsnöte. Doch auch das Kraftfahrt-Bundesamt muss sich Kritik stellen.

Es scheint wieder Bewegung in die Ermittlungen rund um den Dieselskandal zu kommen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat laut einem Bericht auf spiegel.de am Dienstag bei Volkswagen in Wolfsburg Geschäftsräume durchsucht. Dabei geht es um Ermittlungen gegen einzelne Beschuldigte, die den Euro-6-Motor EA288 betreffen. Auch der soll wie der Vorgängermotor EA189 eine unzulässige Abschalteinrichtung haben (wir berichteten).

Den deutschen Gerichten liegen nach Aussagen eines VW-Konzernsprechers rund 58.000 Klagen im Rahmen des Dieselskandals vor. Beinahe täglich werden Urteile gesprochen, doch wie oft fallen sie zugunsten der Verbraucher aus? Eine offizielle Übersicht gibt es nicht. Und so hat sich Michael Heese, Professor an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg, die Fakten mühevoll zusammensuchen müssen. Seit mehreren Monaten wertet er an seinem Lehrstuhl die richterlichen Entscheidungen im Dieselskandal aus.

 

Der EA189 war der Initiator des Dieselskandals, doch offenbar hat Volkswagen nicht nur in dem Euro-5-Motor geschummelt, sondern auch beim EA288. Dabei handelt es sich um einen Diesel der neueren Euro-6-Norm. Zugegeben hat der Hersteller bisher nichts, doch der Verdacht verhärtet sich.

Immer wieder berichten wir darüber, dass Verbraucher bei Klagen im Rahmen des Dieselskandals vor Gericht gute Chancen haben, wenn es für sein Fahrzeugmodell einen offiziellen Rückruf gab. Doch welche Autos betrifft das eigentlich? Heute wollen wir uns auf den Motor konzentrieren, mit dem der Abgasskandal begann: den EA189 aus dem Volkswagen-Konzern.

 

Die Autohersteller haben in Millionen Fahrzeugen eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut - angeblich zum Schutz des Motors, doch das konnte bislang kein Konzern nachweisen. Stattdessen wird ihnen von Verbrauchern, Behörden und Justiz vorgeworfen, aus Profitgier gehandelt zu haben. Denn eigentlich hätten die betroffenen Fahrzeuge keine Typenzulassung erhalten dürfen. Nur mit illegalen Mitteln war das möglich.

In den letzten Wochen haben wir des Öfteren darüber berichtet, wie stark der Dieselskandal die deutschen Gerichte belastet. Am Deggendorfer Landgericht ist das nicht anders. Drei Jahre ist es nun her, dass dort erstmals eine Klage zu diesem Thema verhandelt wurde. Inzwischen sind es fast 400 Verfahren gegen den VW-Konzern, mit denen sich die sechs Zivilrichter beschäftigt haben. In einer ähnlichen Größenordnung bewegt sich auch die Anzahl der Prozesse gegen VW-Händler.

 

Zehntausende Klagen im Dieselskandal bringen die deutschen Gerichte an den Rand der Belastbarkeit. Und noch immer fehlt eine höchstrichterliche Entscheidung. Das will ein Stuttgarter Richter nun ändern.

 

Fabian Richter Reuschle arbeitet am Landgericht Stuttgart und plant, 21 Schadenersatzklagen von Autokäufern zusammenzufassen und an den Europäischen Gerichtshof für ein "Vorabentscheidungsverfahren" zu übergeben. Der soll dann endgültig klären, ob die gesetzlichen Grenzwerte für den Stickstoffausstoß nur für den Prüfstand gelten oder auch im normalen Straßenverkehr eingehalten werden müssen.