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18.11.2019 08:20 Uhr

Gericht bestätigt Rückruf für Opel-Diesel

 

Kaum jemand hat es mitbekommen: Nicht nur Daimler und Volkswagen müssen Dieselfahrzeuge zurückrufen, sondern auch Opel. Der Rüsselsheimer Konzern wehrt sich gegen den Rückruf, hat nun aber auch in zweiter Instanz verloren. Betroffen sind die Modelle Zafira 1.6 und 2.0 CDTi, Cascada 2.0 CDTi und Insignia 2.0 CDTi der Baujahre 2013 bis 2016.

15.11.2019 09:14 Uhr

Nun auch Rückruf für alte Audi-Diesel mit Euro-4-Norm

 

Der Dieselskandal nimmt kein Ende. Nun trifft er erneut Audi. Laut spiegel.de muss der Autohersteller alte Euro-4-Diesel zurückrufen. Das fordert das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Grund für den Rückruf, den Audi bereits bestätigt hat, soll auch hier eine unzulässige Abschalteinrichtung sein. Das Bundesverkehrsministerium hat Audi bereits vorgeladen.

14.11.2019 11:42 Uhr

BDI-Präsident kritisiert Autohersteller im Dieselskandal

 

Es ist mehr als vier Jahre her, seit der Dieselskandal ins Rollen kam. Während die Autofahrer in den USA großzügig entschädigt wurden, müssen die Kunden von VW, Mercedes & Co. vor deutschen Gerichten um ihr Recht kämpfen. Eine Verurteilung der Autohersteller durch den Bundesgerichtshof hat es bislang genauso wenig gegeben wie eine Bestrafung der verantwortlichen Führungskräfte.

13.11.2019 10:54 Uhr

VW-Kundin bekommt Schadensersatz für 2016 gekauftes Auto

An deutschen Gerichten werden aktuell tausende Prozesse zum Dieselskandal verhandelt. In vielen Fällen wird zugunsten der Kläger entschieden mit der Begründung, die Autohersteller hätten ihre Kunden vorsätzlich sittenwidrig geschädigt. In der Regel konnten die beim Kauf gar nichts von den manipulierten Dieselmotoren wissen.

12.11.2019 08:57 Uhr

Mercedes-Fahrer mit guten Erfolgsaussichten im Dieselskandal

 

Auch wenn es in den Medien aktuell recht still geworden ist um den Dieselskandal - an deutschen Gerichten ist das Thema allgegenwärtig. Rund 30.000 Prozesse sollen es bis Jahresende sein. Ein Großteil beschäftigt sich mit den manipulierten Fahrzeugen der Volkswagen AG.

11.11.2019 12:12 Uhr

Landgericht Braunschweig forderte weitere Ermittlungen gegen VW im Dieselskandal

Viele Verbraucher stellen sich schon lange die Frage, warum es hierzulande im Dieselskandal noch immer keine wirkliche Bestrafung für die Autohersteller und die Verantwortlichen gibt, während in den USA Strafzahlungen an die Verbraucher angeordnet und Führungskräfte vor Gericht gebracht wurden.

08.11.2019 10:28 Uhr

Landgericht Stuttgart stuft Mercedes-Motor der Euro-6-Norm als mangelhaft ein

Am Landgericht Stuttgart ist ein weiteres Urteil im Dieselskandal gesprochen worden (Az. 29 O 121/19). Der Fahrer eines Mercedes CLA 220 CDI Coupé wollte den Kaufpreis für sein Auto zurück, weil darin eine unzulässige Abschalteinrichtung. Davon sind in der Regel Diesel der Euro-5-Norm betroffen, doch hierbei handelte es sich um ein Fahrzeug mit Euro-6-Norm. Der Kläger erhält beinahe die volle Summe als Schadensersatz und kann seinen Mercedes zurückgeben.

08.11.2019 09:10 Uhr

Volkwagen muss Schadensersatz an Dieselfahrer zahlen

Das Landgericht Düsseldorf urteilte, und nun muss VW dem Fahrer eines VW Tiguan Schadensersatz in Höhe des vollen Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung zahlen. Im Gegenzug muss der Käufer das Fahrzeugs an den Autokonzern zurückgeben.

08.11.2019 09:08 Uhr

Auch Rückrufe für Porsche Cayenne 4.2 L und Panamera 4.0 L

Wenn über den Dieselskandal berichtet wird, geht es meist um den Autohersteller Volkswagen. Zum Konzern gehört aber nicht nur die Wolfsburger Marke, sondern auch Audi, Skoda, Seat - und Porsche. Während Seat und Skoda beinahe unauffällig sind, gibt es über die beiden Premiumhersteller zu diesem Thema regelmäßig negative Schlagzeilen. Nun hat es erneut Porsche getroffen.

08.11.2019 09:06 Uhr

Fast 400 Millionen Euro fehlen für Entschädigung von Thomas-Cook-Kunden

Die Pleite des Reiseanbieters Thomas Cook hat vielen Urlaubern die schönste Zeit des Jahres genommen. Und auch wenn es bei Pauschalreisen einen Sicherungsschein gibt, der belegt, dass der Veranstalter im Falle einer Insolvenz abgesichert ist, könnte dieser Fall für die meisten Reisenden in einem finanziellen Desaster enden. Denn: Obwohl Thomas Cook bei der Zurich mit 110 Millionen Euro versichert ist, wird das Geld längst nicht für alle Entschädigungen reichen. Der Grund: Es gab bis Ende September fast 660.000 Buchungen in Höhe von 500 Millionen Euro.

04.11.2019 01:41 Uhr

33 Milliarden Euro ungedeckte Pensionsverpflichtungen bei VW

Auf viele DAX-Unternehmen kommen in den nächsten Jahren millionenschwere Kosten aus Pensionsverpflichtungen zu. Die Volkswagen AG ist da keine Ausnahme - 33 Milliarden Euro sind es allein beim Wolfsburger Autohersteller. Ende 2018 belief sich die Summe offiziell auf einen Barwert von fast 44 Milliarden Euro, doch sie könnte weitaus höher gewesen sein. Laut focus.de zeigt sich der Konzern gegenüber aktiven und bereits ausgeschiedenen Mitarbeitern sehr großzügig verteilt. Je näher die Rentenzahlungen rücken, desto höher wird der Barwert - und der stellt eine immense finanzielle Belastung für Volkswagen dar.

31.10.2019 04:28 Uhr

Verbraucherschützer klagen die Aufsichtsbehörden der Republik Österreich

Im vierten Jahr des Dieselskandals betreffend die überhöhten Abgaswerte geht der Verbraucherschutzverein VSV wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch gegen österreichische Behörden vor. Das Verkehrsministerium setzt sich dagegen zur Wehr. Denn erst Diesel-KFZs höherer Abgasklassen erreichen und überschreiten die gesetzlichen Grenzwerte. Im Realbetrieb sind Euro-5- und Euro-6-Diesel zum Teil schmutziger als frühere Euro-4-Motoren.

31.10.2019 04:27 Uhr

Abgasskandal und ein Porsche Cayenne – LG Flensburg verurteilt Autohersteller zu Schadensersatz

Der Autohersteller Audi AG ist gezwungen einen Porsche Cayenne Diesel aufgrund von sogenannter "vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung" wieder zurückzunehmen und den Preis zu erstatten. Dieses Urteil hat das Landgericht Flensburg mit einem Spruch vom 10. Oktober 2019 entschieden.

31.10.2019 04:25 Uhr

Gericht verurteilt Daimler- Diesel-SUV dürfte keine Zulassung haben

Der Automobilkonzern Daimler muss im Abgas-Skandal zusätzlich zu den Rückrufen von Fahrzeugen eine weitere Niederlage verdauen. Das zuständige Landesgericht Stuttgart ist der Meinung, dass ein SUV bei den normalen Betriebsbedingungen die Säuberung der Abgase unzulässig verringere. Der Besitzer darf das Fahrzeug zurückgeben. Daimler sieht sich allerdings durch andere Urteile gestärkt.

31.10.2019 04:21 Uhr

Audi-Fahrer erstreitet Schadensersatz von Volkswagen

Fast wöchentlich gibt es neue Gerichtsurteile im Dieselskandal. Doch einige sind so besonders, dass sie Auswirkungen auf viele weitere Klagen haben könnten. So auch das jüngste Urteile am Oberlandesgericht (OLG) München. Hier hatte der VW-Konzern bislang noch nie verloren. Das hat sich nun geändert - und das, obwohl es in dem Prozess eigentlich um einen Audi ging.

31.10.2019 04:17 Uhr

Fahrzeug stoßen weit mehr Schadstoffe aus als Grenzwerte zulassen

Obwohl der Diesel-Skandal bereits einiges an Zeit zurückliegt stoßen zahlreiche Fahrzeuge noch immer mehr Schadstoffe aus, als die Grenzwerte das zulassen. Die Werte sind im Einzelfall sogar enorm.

31.10.2019 04:15 Uhr

Wegen des Diesel-Skandals - Daimler vergibt Gutscheine für ein Software-Update

Der Autohersteller Daimler wurde in den letzten Wochen stets aufs Neue mit Vorwürfen wegen unzulässiger Abgastechnik konfrontiert. In Zusammenhang mit der sogenannten "Dieselaffäre" wirbt Daimler bei den Kunden mit einer Gutschein-Aktion. Es geht dabei um die Aufrüstung von Diesel-Kraftfahrzeugen mit aktuellen Software-Updates.

31.10.2019 04:13 Uhr

Diesel-Skandal: Australischer Richter bezeichnet Einigung als unverschämt

Dass VW in der Diesel-Affäre eine Übereinkunft mit der australischen Behörde für Wettbewerb getroffen hat, regt den Richter eindeutig auf. Er bezeichnet das als ein Verhängnis für die Unternehmensaufsicht. Die VW-Chefetage wolle offenbar seine Hände in Unschuld waschen.

31.10.2019 04:09 Uhr

Der Preisanstieg bei Strom

Seit etwa 20 Jahren wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützt. Finanziert wird das mit einer Ökostrom-Umlage. Im nächsten Jahr steigt diese Umlage um etwas mehr als fünf Prozent an. Aus diesem Grund haben die Verbraucher wohl höhere Strompreise zu erwarten.

31.10.2019 04:05 Uhr

Volkswagen, Daimler und BMW tief in der Krise

Die führenden Autohersteller Deutschlands sind in der Krise. Der Umsatzlieferant Verbrennungsmotor, in erster Linie verantwortlich für die Umsatzwerte der vergangenen Jahre, hat Autogerstellern wie BMW, Daimler und Volkswagen jährlich Gewinne in Milliardenhöhe verschafft. Allerdings wird dieser Verbrennungsmotor nun zum Auslaufmodell.

18.10.2019 09:05 Uhr

Nächster Rückruf könnte Daimler-Aktie erneut belasten

Es ist ein turbulentes Börsenjahr, doch für einige Unternehmen läuft es besonders holprig. Dazu gehört zweifelsohne Daimler. Die Aktie (WKN: 710000) startete mit rund 45 Euro ins Jahr 2019 und lag Mitte April bei knapp 60 Euro. Vier Monate später der vorläufige Tiefpunkt bei nur noch 40 Euro. Inzwischen hat sich der Kurs etwas erholt, aber es droht erneut ein Einbruch.

17.10.2019 10:20 Uhr

VW-Kunden in den USA haben Dieselskandal schon vergessen

Auch wenn die Zahlen im September im Vorjahresvergleich schlechter abschnitten: Der Absatz von Volkswagen-Modellen in den USA ist in diesem Jahr wieder deutlich gestiegen. Es ist zu vermuten, dass die dortige Kundschaft den Dieselskandal längst vergessen und verziehen hat. Kein Wunder, schließlich wurden sie von VW großzügig entschädigt.

16.10.2019 09:01 Uhr

Verjährung im VW-Abgasskandal nicht zwangsläufig Ende 2019

Rund 470.000 VW-Kunden haben sich der Musterfeststellungsklage angeschlossen, die vom Verbraucherzentrale Bundesverband eingereicht wurde und seit dem 30. September 2019 am Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird. Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland rund drei Millionen Dieselautos mit einem vom Abgasskandal betroffenen EA189-Motor unterwegs sind, erscheint die Zahl von nicht mal einer halben Million Verbraucher recht niedrig.

15.10.2019 10:06 Uhr

Doch keine Verjährung im VW-Dieselskandal zu Ende 2019?

In den letzten Wochen haben wir immer wieder darüber berichtet, dass Volkswagen im Dieselskandal wenig einsichtig ist und deutschen Kunden auf dem Weg zu einem Schadensersatz Steine in den Weg legt. So werden Prozesse hinausgezögert, damit die fällige Summe am Ende möglichst gering ausfällt. Denn vom zu erstattenden Kaufpreis wird in den meisten Fällen eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer abgezogen. Je länger sich das Verfahren hinzieht, desto mehr Laufleistung hat das Auto in der Regel.

14.10.2019 03:06 Uhr

KBA ordnet erneut Rückruf Hunderttausender Dieselfahrzeuge der Daimler AG an

Der Dieselskandal nimmt kein Ende. Während in den vergangenen Wochen in den Medien vor allem über das am Oberlandesgericht Braunschweig begonnene Verfahren um die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG berichtet wurde, stehen andere Hersteller derzeit weniger im Rampenlicht. Doch vor allem Daimler hat immer wieder mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen. Nun muss der Autohersteller bereits zum dritten Mal Dieselfahrzeuge zurückrufen.

11.10.2019 11:25 Uhr

Dieselskandal noch immer nicht aufgeklärt

Mehr als vier Jahre ist es nun her, dass der Dieselskandal durch eine Bekanntmachung der US-Umweltbehörde EPA ins Rollen kam. Die hatte damals veröffentlicht, dass Volkswagen bei den Abgaswerten von Millionen Dieselfahrzeugen geschummelt habe. Inzwischen betrifft das Problem auch andere Hersteller wie Mercedes oder BMW. Selbst der Zulieferer Bosch musste eine Strafe in Millionenhöhe zahlen.

10.10.2019 09:10 Uhr

Dieselskandal für VW noch lange nicht ausgestanden

In den Medien ist es ruhig geworden um den Dieselskandal. Doch der Schein trügt - die Abgasaffäre ist für die Autohersteller noch längst nicht ausgestanden. Vor allem Volkswagen wird beinahe wöchentlich mit neuen Vorwürfen und Prozessen konfrontiert. Dabei setzt der Konzern doch eigentlich alles daran, das Geschehene vergessen zu machen, etwa mit neuen Elektromodellen und der Planung tausender Ladestationen.

09.10.2019 09:37 Uhr

Volkswagen soll auch bei Automatikfahrzeugen geschummelt haben

Während in der letzten Woche die Verhandlung der Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG am Oberlandesgericht Braunschweig begonnen hat, musste der Autohersteller in den USA im August erneut eine hohe Strafe zahlen. Der Grund dieses Mal: die Angabe falscher Verbrauchswerte.

08.10.2019 09:19 Uhr

Oberlandesgericht Stuttgart gibt VW-Kundin im Dieselskandal Recht

Seit letzter Woche läuft am Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig der Prozess um die Musterfestellungsklage gegen die Volkswagen AG. Ob er für die rund 470.000 Verbraucher, die sich in das Klageregister eingetragen haben, ein gutes Ende nimmt, ist unklar. Bislang haben zahlreiche OLGs überwiegend Urteile zugunsten der Autohersteller gefällt.

07.10.2019 10:12 Uhr

Nach Insolvenz von Thomas Cook: Reisende bekommen geringere Entschädigung

Für viele Urlauber ist die schönste Zeit des Jahres wegen der Pleite des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook zum Albtraum geworden. Vergangenen Montag landete der letzte Flieger in Manchester. Durch die finanzielle Hilfe kann die deutsche Airline Condor, eine Tochterfirma der deutschen Thomas Cook, ihren Flugbetrieb zwar fortsetzen. Doch viele der aktuell 140.000 mit dem Veranstalter verreisten Touristen werden wohl zumindest auf einem Teil des Reisepreises sitzenbleiben.

02.10.2019 09:48 Uhr

Neuer Luftreinhalteplan in München soll Dieselfahrverbot verhindern

Auch wenn das Thema aktuell weitgehend aus den Medien verschwunden ist, sind neue Dieselfahrverbote in deutschen Städten längst nicht vom Tisch, während sie andernorts schon Alltag sind. Besitzer von Euro-5-Dieseln sind in bestimmten Innenstadtbereichen in ihrer Mobilität eingeschränkt.

 

30.09.2019 11:09 Uhr

Volkswagen wehrt sich gegen Vorwurf der Marktmanipulation

 

Der Dieselskandal ist für Volkswagen noch lange nicht beendet. Am Montag beginnt vor dem Oberlandesgericht Braunschweig der Prozess zur Musterfeststellungsklage gegen den Autohersteller, an dem sich rund 440.000 VW-Kunden beteiligen. Parallel werden zahlreiche Einzelklagen verhandelt und auch ehemalige und aktuelle Führungskräfte des Unternehmens sind längst ins Fadenkreuz der Justiz gelangt. So wurde gegen den Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess, Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und den Ex-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn Anklage wegen Marktmanipulation erhoben.

 

27.09.2019 08:59 Uhr

VW nun auch von der Stadt Bonn verklagt

 

Wenige Tage vor Verfahrensbeginn zur Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG hat das Oberlandesgericht Frankfurt ein Grundsatzurteil gefällt (AZ 17 U 45/19). In dem Prozess hatte ein Verbraucher geklagt, der 2009 einen VW Tiguan mit dem Dieselmotor EA 189 und Euro-5-Norm gekauft hatte. Er war in erster Instanz am Landgericht Hanau gescheitert und in Berufung gegangen.

 

26.09.2019 10:13 Uhr

Autohersteller Daimler muss 870 Millionen Euro Bußgeld zahlen

 

Kurz vor Beginn des Verfahrens um die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG vor dem Oberlandesgericht Braunschweig hat ein anderen Autohersteller juristisch eine herbe Schlappe einstecken müssen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat die Daimler AG mit einem Bußgeld von 870 Millionen Euro belastet. Das Unternehmen hatte damit allerdings schon gerechnet und entsprechende Rücklagen zur Seite gelegt.

25.09.2019 09:46 Uhr

So sollten Thomas-Cook-Kunden jetzt handeln

 

Der Urlaub ist für viele die schönste Zeit im Jahr. Pauschalreisen sind dabei besonders beliebt, denn hier muss man sich nach der Fahrt zum Flughafen in der Regel um nichts kümmern. Der Reiseveranstalter sorgt für den Transport zum Hotel, die Zimmer sind reserviert und die Mahlzeiten werden im hoteleigenen Restaurant serviert. Dazu ein Pool und Palmen am Strand. Perfekt.

24.09.2019 10:02 Uhr

US-Aufseher Thompson beobachtet Volkswagen

In Deutschland steckt die Aufarbeitung des Dieselskandals noch immer in den Kinderschuhen, obwohl inzwischen vier Jahre vergangen sind. Im September 2015 hatte die Volkswagen AG auf Druck der US-Umweltbehörde EPA zugegeben, bei Dieselmotoren des Typs EA 189 eine unzulässige Abschaltautomatik eingebaut zu haben. So sollten die Abgaswerte auf dem Prüfstand manipuliert werden, damit die Fahrzeuge des Konzerns zugelassen werden konnten.

23.09.2019 09:25 Uhr

VW-Kunden müssen sich entscheiden - Pro & Contra der Musterfeststellungsklage

 

Wer in Deutschland einen Schummel-Diesel besitzt und von der Volkswagen AG dafür entschädigt werden möchte, braucht gute Nerven. Der Autohersteller zeigt sich wenig kompromissbereit und anders als in den USA gibt es bislang keine Einigung, mit der Millionen deutscher Kunden des Unternehmens Schadensersatz bekämen.

 

20.09.2019 08:57 Uhr

Schnell und risikolos gegen VW prozessieren: Die Alternativen zur Musterfeststellungsklage

Bei der Frage, wie VW-Kunden im Dieselskandal zu ihrem Recht und einem angemessenen Schadensersatz kommen, gibt es mehrere Antworten. Der leichteste Weg ist sicherlich die Teilnahme an der Musterfeststellungsklage, die ab dem 30. September am Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird. Die schnellste Option ist das jedoch nicht.

19.09.2019 09:12 Uhr

VW zahlt australischen Kunden Schadensersatz nach Sammelklage

Während 430.000 VW-Kunden in Deutschland auf die Ende September vor dem Oberlandesgericht Braunschweig beginnende Musterfeststellungsklage warten und hoffen, nach einem wohl jahrelangen Verfahren Schadensersatz vom Autohersteller für die unzulässige Abschalteinrichtung in ihren Dieselautos zu bekommen, ist die Entschädigung in anderen Ländern weniger kompliziert.

18.09.2019 09:06 Uhr

Noch immer kein Prozess gegen Martin Winterkorn

Die Aufklärung des Dieselskandals dauert nun schon vier Jahre. Im September 2015 hatte die US-Umweltschutzbehörde EPA auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main bekannt gegeben, dass Volkswagen in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Manipulationssoftware eingebaut habe. Zuvor hatte der Autohersteller dieses Vorgehen gegenüber den Behörden bereits zugegeben.

17.09.2019 11:07 Uhr

Landgericht Kassel spricht VW-Kunden vollen Kaufpreis plus Zinsen zu

Es ist inzwischen vier Jahre her, dass Volkswagen zugab, in Millionen Dieselautos der Marken VW, Audi, Seat und Skoda eine Schummel-Software verbaut zu haben. Während deren Besitzer in den USA schnell und unkompliziert entschädigt wurden, müssen deutsche VW-Kunden ihren Anspruch auf Schadensersatz noch immer gerichtlich geltend machen und auf ein positives Urteil hoffen.

13.09.2019 11:53 Uhr

Hat Volkswagen auch bei Euro-6-Dieseln geschummelt?

Der EA 189 hat sich im Rahmen des Dieselskandals zum wohl bekanntesten Motor der Autoindustrie entwickelt. Die darin verbaute unzulässige Abschalteinrichtung stürzte Volkswagen in eine schwere Krise. Betroffen sind Millionen Fahrzeuge mit Euro-5-Norm. Nun will der SWR interne VW-Dokumente gesichtet haben, die auch auf Schummeleien beim Euro-6-Dieselmotor EA 288 hinweisen. Die Volkswagen AG bestreitet diese Vorwürfe genauso wie Behörden und Verkehrsministerium.

12.09.2019 02:30 Uhr

Warum VW-Kunden lieber individuell klagen sollten

Noch rund zwei Wochen Zeit haben VW-Kunden, um sich der Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG anzuschließen. Dann beginnt das Verfahren gegen den Autohersteller vor dem Oberlandesgericht Braunschweig. Es geht um Schadensersatz für rund 430.000 Verbraucher, die unwissentlich einen Diesel mit unzulässiger Abschalteinrichtung gekauft haben.

 

11.09.2019 11:16 Uhr

Chancen auf Schadensersatz im Dieselskandal auch ohne KBA-Rückruf

Wer sich dazu entscheidet, Schadensersatz für seinen Schummel-Diesel einzuklagen, wägt zuvor natürlich die Chancen ab, die er vor Gericht hat. Bislang sah es ganz gut für den Verbraucher aus, wenn für sein Fahrzeug ein offizieller Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vorlag. Dadurch wurden die Autohersteller verpflichtet, ein Software-Update aufzuspielen, weil die unzulässige Abschalteinrichtung deaktiviert.

10.09.2019 08:09 Uhr

Renommierter Professor warnt vor Beteiligung an Musterfeststellungsklage

In der letzten Zeit haben wir mehrfach über die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG berichtet, deren Verhandlung am 30. September 2019 vor dem Oberlandesgericht Braunschweig beginnt. Dabei sind wir auch auf die Risiken eingegangen, die Verbraucher kennen sollten, bevor sie sich in das Klageregister eintragen. Auch Prof. Dr. Michael Heese, LL.M. (Yale) von der Universität Regensburg weist auf die Stolpersteine hin.

09.09.2019 10:58 Uhr

LG Düsseldorf stuft Software-Update von Volkswagen als unzulässig ein

Die Volkswagen AG hat vor dem Landgericht Düsseldorf eine weitere juristische Niederlage im Dieselskandal einstecken müssen. Doch das Urteil vom vom 31.07.2019 mit dem Aktenzeichen Az. 7 O 166/18 hat mehr Brisanz als die meisten anderen.

 

06.09.2019 10:28 Uhr

Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen - eine Falle für Dieselfahrer?

Schadensersatz oder nicht? Um diese Frage geht es ab dem 30. September 2019 am Oberlandesgericht Braunschweig, das klären muss, ob Volkswagen seine Kunden zu entschädigen hat. Rund 430.000 Verbraucher haben sich in das Klageregister eingetragen, weil sie einen Schummel-Diesel des Volkswagen-Konzerns fahren - wovon sie beim Kauf natürlich nichts wussten.

05.09.2019 09:52 Uhr

Warum Verbraucher sich nicht an der Musterfeststellungsklage gegen VW beteiligen sollten

Für viele VW-Kunden ist der 30. September 2019 ein wichtiger Tag - dann beginnt am Oberlandesgericht Braunschweig die Verhandlung um die Musterfeststellungsklage von der Verbraucherzentrale Bundesverband und dem ADAC gegen die Volkswagen AG. Es geht um die Frage, ob der Autohersteller seine Kunden mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung in Dieselmodellen vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und den Verbrauchern ein Schadensersatz zusteht.

04.09.2019 09:55 Uhr

KBA ordnet Nachrüstung von Audi-Modellen an - und niemanden interessiert es

In den letzten Wochen ist Bewegung in die Aufarbeitung des Dieselskandals gekommen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat für mehr als 60 Modelle der Hersteller Volvo, Daimler und Volkswagen/Seat/Skoda/Audi Nachrüstsysteme genehmigt. Über einen Katalysator sollen die Abgase gereinigt werden, damit der Schadstoffausstoß der Schummel-Diesel nicht nur auf dem Prüfstand unter dem zulässigen Grenzwert liegt, sondern auch auf der Straße.

03.09.2019 09:09 Uhr

Musterfeststellungsklage gegen VW: Dieselfahrer brauchen viel Geduld

Ab dem 30. September heißt es vor dem Braunschweiger Oberlandesgericht: David gegen Goliath. Dann fordern rund 430.000 Dieselfahrer Schadensersatz von der Volkswagen AG, die sich im Abgasskandal weiterhin unantastbar zeigt und alle Schuld von sich weist. Ob die Richter dem mächtigen Autokonzern glauben?

02.09.2019 11:23 Uhr

Einzel- oder Musterfeststellungsklage - Dieselfahrer müssen sich jetzt entscheiden

In diesem Monat ist es soweit: Vor dem Oberlandesgericht Braunschweig beginnt das Verfahren um die Musterfeststellungsklage von ADAC und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen die Volkswagen AG. Rund 430.000 Dieselfahrer fordern Schadensersatz vom Wolfsburger Konzern, weil sie sich betrogen fühlen. Sie haben sich ins Klageregister eingetragen und hoffen nun auf eine Entschädigung.

30.08.2019 08:48 Uhr

Die wichtigsten Informationen zur Diesel-Nachrüstung

 

Ende Oktober soll es losgehen. Dann beginnen die Nachrüstungen von Dieselautos der Euro-5-Norm, damit diese nur so viel Schadstoffe ausstoßen wie es der für die Fahrverbote relevante Grenzwert vorsieht. Denn der Abgasskandal hat deutlich gemacht: Viele Hersteller haben sich Typenzulassungen für ihre Modelle erschlichen, indem sie eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut haben.

29.08.2019 10:40 Uhr

Diesel-Nachrüstung: Fluch und Segen zugleich

In den letzten Wochen gab es gute Nachrichten für Besitzer von Dieselfahrzeugen der Euro-5-Norm, denn das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat Genehmigungen für einige Nachrüstsysteme erteilt (wir berichteten). Nachdem dies zunächst Modelle von Daimler und Volvo betraf, liegt inzwischen auch die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für Volkswagen-Lösungen vor, für BMW soll sie demnächst folgen.

28.08.2019 10:23 Uhr

Der Dieselskandal – vier Jahre zwischen Hoffen und Bangen

Es ist nun vier Jahre her. Im September 2015 räumte Volkswagen auf Druck der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA ein, Stickstoffwerte bei Dieselautos manipuliert zu haben. Seitdem ist viel passiert und längst betrifft der Abgasskandal nicht mehr nur den Wolfsburger Autobauer.

27.08.2019 10:50 Uhr

OLG Karlsruhe will 3.0 TDI auf Schummel-Software untersuchen lassen

Wenn Verbraucher im Rahmen des Dieselskandals gegen einen der darin involvierten Autohersteller klagt, geht nicht jeder Prozess zugunsten der Autofahrer aus. Dass sich eine Berufung aber durchaus lohnen kann, zeigen zwei Fälle aus Heidelberg und Karlsruhe.
An den dort ansässigen Landgerichten hatten Audi-Kunden geklagt - und verloren. Beide fahren ein Modell mit einem 3,0-Liter-Diesel, der bislang noch nicht in den Fokus des Abgasskandals gelangt war. Dennoch sind beide Kläger der festen Auffassung, auch in ihrem Fahrzeug wäre eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut. Bislang gibt es dafür keine Beweise und deswegen waren sie in erster Instanz gescheitert.

26.08.2019 08:36 Uhr

Gerichtsurteil lässt VW-Geschädigte auf spätere Verjährung hoffen

Gut für Kunden, schlecht für VW: Ein Oberlandesgericht hat den Konzern wegen "vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung" verurteilt. Betroffene könnten dadurch länger auf Schadensersatz klagen.

Auf diese Entscheidung haben viele Betroffene des Abgasskandals gewartet: Das Oberlandesgericht Koblenz hat im VW-Dieselskandal ein Urteil gesprochen, das weit mehr Betroffenen als bisher ermöglichen könnte, gegen VW auf Schadensersatz zu klagen. Denn dadurch greift eine andere Verjährungsvorschrift: Ansprüche von VW-Kunden dürften sich danach noch bis mindestens Ende dieses Jahres einklagen lassen.

23.08.2019 11:31 Uhr

Unzulässige Abschalteinrichtung: Mercedes muss Dieselfahrer entschädigen

Der Dieselskandal hat die Volkswagen AG schon viele Milliarden Euro gekostet, doch auch anderen Autoherstellern geht es an den Kragen, weil sie illiegale Abschalteinrichtungen verbaut haben. So wurde Daimler unlängst vom Landgericht Stuttgart schuldig gesprochen. Auch hier soll die Reinigung der Abgase durch unzulässige Maßnahmen erreicht worden sein. Unzulässig deshalb, weil die Systeme nur auf dem Prüfstand greifen, nicht aber im alltäglichen Straßenverkehr. Hier würden die betroffenen Diesel die Grenzwerte für den Stickstoffausstoß stattdessen um ein Vielfaches überschreiten.

22.08.2019 01:38 Uhr

Berliner Richter zweifeln VW-Aussagen im Dieselskandal an

 

Schon oft haben wir darüber berichtet, dass der Volkswagen-Konzern seine Schuld im Dieselskandal vor deutschen Gerichten immer wieder leugnet. Dem Unternehmen droht sogar ein Verfahren wegen Prozessbetrugs, denn VW-Chef Diess hatte in einer TV-Show sogar zugegeben, Kunden und Behörden mit der manipulierten Abschalteinrichtung in Dieselautos betrogen zu haben (wir berichteten). Im Nachhinein soll das ein Missverständnis gewesen sein, doch immer mehr Gerichte lassen VW auflaufen.

 

22.08.2019 10:03 Uhr

Zahl der Rückrufe in der Automobilbranche steigt

Der Dieselskandal hat nicht nur zu einer Klagewelle an deutschen Gerichten geführt, sondern auch zu etlichen Rückrufen durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). So mussten unlängst rund 60.000 Mercedes GLK 220 Baujahr 2012 bis 2015 in die Werkstatt, weil darin eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut ist (wir berichteten).

21.08.2019 08:10 Uhr

Wer bezahlt die Nachrüstungen der Dieselautos?

Bei der Aufarbeitung des Dieselskandals hakt es noch immer. Weiterhin zeigen sich viele Autohersteller und ihre Manager uneinsichtig und die deutsche Justiz hat bislang keine harten Strafen verhängt. Doch auch für die Autofahrer geht es nicht voran. Politik und Autoindustrie streiten noch immer darüber, wer die Nachrüstungen bei den betroffenen Dieselfahrzeugen zahlen soll.

21.08.2019 07:15 Uhr

Widerrufsjoker könnte Banken mehr als eine Billion Euro kosten

Lange Zeit war es für Verbraucher möglich, durch einen Formfehler in der Widerrufsbelehrung vorzeitig aus teuren Baufinanzierungen auszusteigen. Dieser sogenannte Widerrufsjoker hat die Banken über einige Jahre viel Geld gekostet, doch zuletzt urteilten immer mehr Gerichte zugunsten der Kreditinstitute. Offensichtlich will man sich nicht weiter damit beschäftigen. Doch so einfach scheint das nicht zu sein.

20.08.2019 09:32 Uhr

Kanzlei wirft Scheuer Beihilfe zum Betrug vor

Jeden Monat klagen in Deutschland unzählige Autofahrer gegen Volkswagen und andere Autohersteller, die in ihren Dieselmodellen eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut haben, um die Stickstoffwerte auf dem Prüfstand zu manipulieren. Die Faktenlage scheint klar, doch längst nicht alle Richter urteilen zugunsten der Verbraucher.

20.08.2019 08:29 Uhr

Gericht am Wohnort des Klägers bei Autokredit-Widerruf zuständig

Wer sich ein Auto kauft, muss darauf vertrauen, dass es im Alltag die Leistung bringt, die man von ihm erwartet und die der Hersteller verspricht. Oftmals ist das nicht der Fall und das Fahrzeug verbraucht beispielsweise viel mehr Sprit als angegeben. Oder noch schlimmer: Es hat einen Dieselmotor, der zu viele Schadstoffe ausstößt und deswegen von einem Fahrverbot betroffen ist. Dann ist guter Rat teuer.

19.08.2019 08:45 Uhr

Volkswagen gibt im Dieselskandal klein bei

Regelmäßig berichten wir über Prozesse im Abgasskandal, bei denen die Richter den klagenden Verbrauchern Schadensersatz zusprechen. So auch Anfang 2019 am Landgericht Köln, das Volkswagen zur Rückerstattung des Kaufpreises samt Zinsen verurteilte. Von der Summe wurde eine Nutzungsentschädigung für die rund 54.000 Kilometer abgezogen, die der Kunde damit gefahren war.

16.08.2019 03:43 Uhr

KBA genehmigt Nachrüstung von Mercedes-Dieselfahrzeugen

So ärgerlich der Dieselskandal für Autofahrer ist - den Herstellern war es bisher nur schwer möglich, das Problem zu beheben. Grund ist die vielfach fehlende Betriebserlaubnis für Nachrüstungen sowie die ungeklärte Frage, wer dafür die Kosten übernimmt. Nun kommt Bewegung in die Sache.

09.08.2019 11:43 Uhr

Renommierter Professor sieht wenig Chancen für streckenbezogenes Dieselfahrverbot in Stuttgart

 

Immer wieder streiten sich Politiker und Umweltschützer über die sinnvollste Umsetzung von Dieselfahrverboten. Dabei geht es unter anderem darum, ob die Fahrverbote flächendeckend oder nur auf bestimmten Strecken angeordnet werden sollen. Mit diesem Punkt beschäftigte sich auch das Gutachten eines renommierten Rechtsprofessors in Baden-Württemberg, das im Auftrag der grün-schwarzen Landesregierung erstellt wurde - und nach hinten losging. Das berichten die Stuttgarter Nachrichten.

08.08.2019 11:09 Uhr

Teures Urteil dank Widerrufsjoker: BMW Bank muss Kundin entschädigen

 

Und wieder ein Erfolg für die Verbraucher im Dieselskandal: Das Landgericht Ravensburg hat die BMW Bank dazu verpflichtet, ein finanziertes Dieselfahrzeug zurückzunehmen (Az. 2 O 164/19). Grund war hier jedoch nicht die unzulässige Abschalteinrichtung, die von vielen Autoherstellern verbaut wurde, sondern eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung im Kreditvertrag.

07.08.2019 11:06 Uhr

Kraftfahrt-Bundesamt hält Bescheide gegen Schummel-Diesel geheim

Immer mehr Autofahrer entscheiden sich dazu, ihre Ansprüche auf Schadensersatz im Dieselskandal einzuklagen. Zwar urteilen viele Gerichte zugunsten der Verbraucher, aber längst nicht alle. Das Blatt könnte sich wenden, wenn die Bescheide des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zu den unzulässigen Abschalteinrichtungen der Autohersteller öffentlich gemacht werden würden. Das ist bislang jedoch nur beim Zweiliter-Dieselmotor EA189 von Volkswagen geschehen.

06.08.2019 11:13 Uhr

Volkswagen droht Verfahren wegen versuchten Prozessbetrugs

Dass sich die Autohersteller im Dieselskandal nicht gerade einsichtig zeigen und die Schuld stattdessen bei anderen suchen, ist hinlänglich bekannt. Sie verklagen sogar ihre eigenen Mitarbeiter, um selbst ungeschoren davon zu kommen (wir berichteten). Dennoch müssen sie sich dem Vorwurf, ihren Kunden mit der manipulierten Abschalteinrichtung geschadet zu haben, vor Gericht stellen, denn immer mehr Verbraucher klagen.

06.08.2019 07:57 Uhr

Über 100.000 VW-Diesel in den USA verschrottet

 

Während in Deutschland Tausende Verbraucher gegen Volkswagen vor Gericht ziehen, um ihre Schadensersatzansprüche im Dieselskandal geltend zu machen, hatten es die VW-Kunden in den USA einfacher. Dort musste der Autohersteller die Fahrzeuge mit manipulierter Abschalteinrichtung zurückkaufen und die Autofahrer entschädigen.

02.08.2019 12:01 Uhr

Klageflut am Landgericht Stuttgart wegen Dieselskandal

 

Die deutschen Autohersteller werden von einer Klagewelle überrollt. Allein am Landgericht (LG) Stuttgart waren es mehr als 1.000 neue Verfahren gegen Daimler im ersten Halbjahr diesen Jahres. Das gab Gerichtspräsident Andreas Singer bekannt.

01.08.2019 08:58 Uhr

Staatsanwaltschaft München klagt Ex-Audi-Chef Stadler im Dieselskandal an

Viele Autofahrer werden die Nachricht am Mittwoch mit Erleichterung vernommen haben. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat den ehemaligen Audi-Chef Stadler angeklagt. Ihm werden gleich drei Vergehen im Dieselskandal vorgeworfen: Betrug, mittelbare Falschbeurkundung und strafbare Werbung. Allerdings ist noch unklar, ob es überhaupt zu einem Prozess am Landgericht München II kommt.

31.07.2019 07:39 Uhr

OLG Stuttgart fordert von Daimler Beweise für sauberen Diesel

 

Die schlechten Nachrichten für Mercedes im Rahmen des Dieselskandals nehmen kein Ende. Nachdem der Stuttgarter Konzern im Juni 2019 erneut vom Kraftfahrt-Bundesamt zu einem Rückruf von rund 60.000 Fahrzeugen verpflichtet wurde, hat nun ein Gericht ein wegweisendes Urteil gefällt: Nicht die Kunden müssen beweisen, dass in ihrem Dieselauto eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut ist, sondern der Hersteller muss glaubhaft machen, dass dem nicht so ist.

30.07.2019 08:15 Uhr

Welche Rechte Mercedes-Kunden im Dieselskandal haben

Wenn es um den Dieselskandal geht, wird dieser in erster Linie mit Volkswagen in Verbindung gebracht. Tatsächlich waren es auch die Fahrzeuge des Wolfsburger Konzerns, die 2015 wegen manipulierter Abgaswerte ins Visier der US-Umweltschutzbehörde EPA geraten waren. Doch inzwischen ist längst klar: Auch andere Autohersteller haben geschummelt.

29.07.2019 09:02 Uhr

Oberlandesgericht Köln verurteilt Volkswagen AG auf Schadensersatz

Immer mehr Gerichte verurteilen die Autohersteller im Dieselskandal. Zuletzt hatte das Oberlandesgericht Köln der Volkswagen AG ein sittenwidriges Verhalten attestiert, weil das Fahrzeug des Klägers mit einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware ausgestattet war. Das Urteil vom 17. Juli 2019 (Az. 16 U 199/18) ist bereits rechtskräftig.

26.07.2019 12:38 Uhr

Dieselskandal: Folgenden Mercedes Modellen droht jetzt das Aus

Sie waren schon die Superstars des deutschen Autombielherstellers, dass für den prominentem Stern auf der haube bekannt ist. Nun drot diesen Modellen von Mercedes das Aussterben. Der grund dafür ist der berüchtigte Dieselskandal, der seit 2015 weltweit für Unruhe, enrome Geldstrafen und aufesehen von Umweltschutzbehörden und Konsumenten sorgt.

26.07.2019 08:48 Uhr

Von AdBlue bis zur Sammelklage: Audis Rolle im Abgasskandal

Es ist mehr als zwölf Jahre her als Audi auf der Detroit Motorshow das revolutionäre AdBlue für PKW vorstellte - eine aus Harnstoff und Wasser bestehende Flüssigkeit, welche die von Dieselmotoren erzeugten Stickoxide unschädlich machen soll. AdBlue soll die Diesel der Ingolstädter sauberer machen.

25.07.2019 02:17 Uhr

Berliner Senat setzt Dieselfahrverbot in acht Straßen um

Nun hat es also auch die deutsche Hauptstadt erwischt: Am Dienstag beschloss der Berliner Senat ein Dieselfahrverbot auf acht Straßenabschnitten. Hinzu kommen zahlreiche neue Tempo-30-Zonen. Ursprünglich sollte das bereits zum 1. Juli 2019 geschehen, doch es gab Verzögerungen. Nun soll es spätestens Anfang September 2019 soweit sein. Den genauen Termin legen die Bezirke Mitte, Moabit und Neukölln fest, in denen die betroffenen Abschnitte liegen.

24.07.2019 10:52 Uhr

Volkswagen macht Mitarbeiterin für Dieselskandal verantwortlich

Im Dieselskandal rollen Köpfe. Nachdem in den USA bereits mehrere ehemalige VW-Manager hinter Gitter sitzen und in Deutschland hochrangige Konzern-Vorstände beurlaubt wurden, werden intern mit allen Mitteln Schuldige gesucht. So wurde 2018 einer VW-Ingenieurin gekündigt, die von den Manipulationen an Dieselautos gewusst und den Betrug gedeckt hatte. Nun geht dieser Fall in die nächste Runde.

23.07.2019 11:45 Uhr

Diesel-Skandal: Widerruf von BMW-Verträgen scheint nun ebenfalls möglich

Dieselfahrer haben es derzeit schwer. In einigen Städten gibt es bereits Fahrverbote, in vielen weiteren droht die Deutsche Umwelthilfe mit einer Klage, wenn keine ausreichenden Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffbelastung in der Luft ergriffen werden. Andernfalls könnte auch dort ein Dieselfahrverbot eingeführt werden.

22.07.2019 10:16 Uhr

Formfehler im Autokredit ermöglicht Rückgabe von alten Dieselautos

Auch wenn die mediale Berichterstattung über den Dieselskandal nachgelassen hat - den betroffenen Autofahrern steckt er noch immer in den Knochen. Schließlich sind die teilweise bereits verhängten Fahrverbote in Innenstädten für ältere Dieselautos auch darauf zurückzuführen. Mehr noch: Die Besitzer werden die Fahrzeuge nicht los oder nur mit einem enormen Wertverlust, der sie finanziell schädigt. Doch es gibt Hoffnung.

19.07.2019 10:02 Uhr

Landgericht Ravensburg verurteilt Volkswagen AG zu Schadensersatz

Erneute Niederlage für die Volkswagen AG im Dieselskandal: Der Autohersteller wurde vom Landgericht Ravensburg verurteilt und muss einem Kunden Schadensersatz zahlen (Az. 4 O 419/18), der daraufhin sein Fahrzeug zurückgeben kann.

18.07.2019 08:07 Uhr

Volkswagen Bank GmbH muss Autokredit-Raten zurückzahlen

Wer in den letzten Jahren ein Auto der Volkswagen AG gekauft hat, das durch einen vom Dieselskandal betroffenen Motor mit unzulässiger Abschalteinrichtung angetrieben wird, der wird sicher schon über eine Klage nachgedacht haben. Die Chancen, den Kaufpreis plus Zinsen zurückzubekommen, stehen dabei gar nicht schlecht.

17.07.2019 08:58 Uhr

Landgerichte befreien Verbraucher im Dieselskandal von Nutzungsentschädigung

Seit Monaten werden an deutschen Gerichten Schadensersatzansprüche von Autofahrern gegen den VW-Konzern verhandelt. Dieser hatte in zahlreichen Modellen mit Dieselmotor eine unzulässige Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung eingebaut, von der Kunden und Behörden lange Zeit nichts wussten - eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und laut Bundesgerichtshof ein Mangel am Fahrzeug. Daher können VW-Kunden auf Rückzahlung des Kaufpreises klagen und dann das Auto zurückgeben.

16.07.2019 09:14 Uhr

Droht Autofahrern der nächste Betrug?

Der Abgaskandal hat die Verbraucher wachgerüttelt. Autofahrer werden betrogen, ohne dass sie davon wissen. Inzwischen wird von den Behörden wie dem Kraftfahrtbundesamt genauer hingeschaut, ob ein Dieselfahrzeug mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgestattet ist. Doch längst nicht jede Manipulation wird entdeckt (wir berichteten) - und die nächsten Probleme kommen bereits auf die Verbraucher zu. Der Weg zum selbstfahrenden Auto stellt ein enormes Sicherheitsrisiko dar.

15.07.2019 11:11 Uhr

Ökosteuer macht Flüge ab Frankreich teurer

Wer ab dem kommenden Jahr von einem französischen Flughafen reist, muss mit höheren Ticketpreisen rechnen. Grund ist eine von der Regierung beschlossene Ökosteuer. Der Umweltrat um Präsident Emmanuel Macron plant, die Abgabe im Haushaltsgesetz 2020 einzubringen. Aus den Einnahmen von geschätzt 180 Millionen Euro pro Jahr soll die Infrastruktur umweltfreundlicher Verkehrsmittel ausgebaut werden, primär die Bahn.

12.07.2019 11:45 Uhr

Dieselfahrer mit guten Erfolgsaussichten vor Gericht

Der erste Verhandlungstag der Musterfeststellungsklage gegen den VW-Konzern rückt immer näher. Inzwischen haben sich mehr als 400.000 Verbraucher in das Klageverzeichnis eingetragen und wollen am 30. September 2019 Schadensersatz vom Hersteller ihres Fahrzeugs erstreiten. Volkswagen hatte nachweislich eine manipulierte Abgaseinrichtung in verschiedenen Dieselmodellen der Marken VW, Skoda, Audi und Porsche eingesetzt.

11.07.2019 09:16 Uhr

DSGVO: British Airways muss Rekordsumme zahlen

Seit Mai 2018 soll die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) die personenbezogenen Daten von Verbrauchern in ganz Europa schützen. Für Unternehmen bedeuten die Einführung hingegen viel Bürokratie und hohe Bußgelder bei Verstößen. Doch selbst wenn bei der Verarbeitung und Speicherung der Daten alle Richtlinien beachtet wurden, kann es teuer werden. Das zeigt jetzt der Fall British Airways. Die Fluglinie muss ein Bußgeld in Höhe von 183 Millionen Pfund (rund 204 Millionen Euro) bezahlen. Was war passiert?

10.07.2019 10:28 Uhr

Schadensersatz für Mercedes-Kunden im Dieselskandal

 

Im Rahmen des Abgasskandals ruft das Kraftfahrtbundesamt (KBA) regelmäßig Fahrzeuge zurück. Auch den Hersteller Mercedes hat es schon getroffen (wir berichteten). Der Vorwurf: unzulässige Abschalteinrichtungen in Dieselautos. Wenn ein Fahrzeug auf keiner Rückrufliste auftaucht, bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass nicht trotzdem getrickst wurde.

 

09.07.2019 10:14 Uhr

Den Verbrauchern drohen höhere Spritpreise

Umwelt- und Klimaschutz sind in Deutschland ein aktuelles Thema, zu dem sich beinahe täglich Politiker mit neuen Ideen zu Wort melden - mit ganz unterschiedlichen Interessen. Auch die große Koalition sieht sich angesichts der jüngsten Wahlschlappen in Zugzwang und so warb Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in der letzten Woche für eine CO2-Steuer ab 2020.

08.07.2019 01:16 Uhr

Audi will seine Händler im Dieselskandal beruhigen

Vor einigen Tagen berichteten wir darüber, dass Audis Manipulationen an Abgaseinrichtungen von Dieselautos teilweise nicht öffentlich gemacht wurden und der Autohersteller Behörden und Staatsanwaltschaften getäuscht hat. Das beunruhigte nicht nur die Kunden, sondern auch die Audi-Verkäufer.

05.07.2019 11:46 Uhr

Deutsche Umwelthilfe darf weiter als Verbraucherschutzverband klagen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in den letzten Monaten mehrfach erfolgreich Dieselfahrverbote eingeklagt und wird das auch weiterhin tun dürfen. Beim Streit darüber, ob die DUH als Verbrauchschutzverband überhaupt abmahnen und klagen darf, hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun entschieden, dass dies rechtens sei.

04.07.2019 02:27 Uhr

Deutsche Umwelthilfe reicht Klage ein und verlangt Dieselfahrverbot in Nürnberg

Immer mehr deutsche Städte sehen sich einem Dieselfahrverbot ausgesetzt. Wo kein Kläger, da kein Richter - doch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt. Nächstes Opfer: Nürnberg. Auch hier soll die Luft sauberer werden und so sieht sich der Freistaat Bayern nun einer Klage der Deutschen Umwelthilfe ausgesetzt.

03.07.2019 01:23 Uhr

Trotz Software-Update: Diesel von Porsche und Audi haben erhöhten Stickoxidausstoß

Vor etwa vier Jahren wurde bekannt, dass Fahrzeuge des VW-Konzerns im Alltag deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen als auf dem Papier. Auf dem Prüfstand wurden die Grenzwerte eingehalten - allerdings nur durch eine Manipulation der Abgaseinrichtung, wie sich später herausstellte.

02.07.2019 09:22 Uhr

Auch Audi manipuliert Dieselmotoren - doch die Öffentlichkeit soll davon nichts wissen

Kein Ende in Sicht beim Dieselskandal. Wie nun bekannt wurde, war auch die zum Volkswagen-Konzern gehörende Marke Audi nicht zimperlich bei der Manipulation des Schadstoffausstoßes. Betroffen sind etwa 200.000 größere Dieselmotoren mit der Euro-Norm 6. Sie werden auch in Fahrzeugen von VW und Porsche eingesetzt.

01.07.2019 01:36 Uhr

Die wichtigsten Begriffe im Abgasskandal

Musterfeststellungsklage, Stickoxide, EPA - der Dieselskandal verwirrt viele Verbraucher mit Fachbegriffen. Wir erklären, was sie bedeuten.

28.06.2019 02:30 Uhr

Finanzierung der Prozesskosten: Das sind Ihre Optionen

Wer sein Recht vor Gericht durchsetzen will, braucht nicht nur gute Nerven, sondern auch eine dicke Geldbörse. Das jedenfalls meinen viele Verbraucher und schrecken deswegen vor einem Prozess zurück. Die Kosten dafür summieren sich und steigen mit jeder Instanz weiter an. Doch wer seine Rechte kennt, wird schnell feststellen, dass es Möglichkeit gibt, Prozesskosten zu sparen.

27.06.2019 01:10 Uhr

Was kostet ein Anwalt?

Wer sein Recht vor Gericht durchsetzen will, braucht in der Regel einen Anwalt. Eine Rechtsschutzversicherung kann die Kosten für ein Gerichtsverfahren senken, doch sie haftet nicht in allen Fällen. Immer wieder bleiben Verbraucher deswegen auf den hohen Anwalt- und Prozesskosten sitzen. Doch warum und was kostet es, wenn die Versicherung nicht zahlt?

27.06.2019 11:07 Uhr

Neues EuGH-Urteil könnte weitere Dieselfahrverbote bringen

Wie viele Dinge im Leben haben auch Dieselfahrverbote Vor- und Nachteile - je nachdem, auf welcher Seite man sich befindet. Für Fahrer alter Autos können sie die Mobilität stark einschränken, für Anwohner die Luft vor der Tür verbessern. Letztere können nun noch mehr aufatmen, denn der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat nun geurteilt, dass schon einzelne Überschreitungen der festgelegten Werte gegen EU-Recht verstoßen.

26.06.2019 08:47 Uhr

Landgericht Ravensburg verurteilt VW Bank zur Rückabwicklung von Autokredit

Viele Autofahrer sind durch den Dieselskandal nicht nur verärgert, weil sie von Herstellern wie Volkswagen getäuscht wurden. Sie sind auch verunsichert, denn der immense Wertverlust der betroffenen Fahrzeuge ist ein finanzieller Schaden, für den die Autokonzerne natürlich nicht aufkommen wollen. Doch es besteht Hoffnung für die Verbraucher, selbst wenn sie das Auto finanziert und noch gar nicht abbezahlt haben.

25.06.2019 08:57 Uhr

Mercedes muss wohl hunderttausende Dieselautos zurückrufen

September 2015: Nachdem bei Tests in den USA ein dramatisch erhöhter Stickoxidausstoß bei VW-Modellen festgestellt wurde, musste Volkswagen nach mehreren halbherzigen Erklärungsversuchen eingestehen, eine Manipulations-Software in Dieselfahrzeugen eingesetzt zu haben. Auf der IAA in Frankfurt am Main geht die US-Umweltschutzbehörde mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit und der Dieselskandal kam ins Rollen.

24.06.2019 10:08 Uhr

Erfolgreiche Sammelklage gegen Volkswagen in Prag

In den USA musste Volkswagen nach dem Abgasskandal hunderttausende Autos zurückkaufen und die Kunden entschädigen. In Deutschland ist das auch möglich, muss aber von den Verbrauchern eingeklagt werden. Das kann jeder für sich selbst tun oder sich an der Musterfeststellungsklage von ADAC und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) beteiligen, die Ende September 2019 vom Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird.

21.06.2019 08:55 Uhr

Volkswagen will sich mit E-Autos das Vertrauen der Kunden zurückholen

Die Volkswagen AG leidet - und gibt das jetzt auch offen zu. Auf einer internen Managementveranstaltung hatte der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende Herbert Diess Mitte Juni in Wolfsburg verlauten lassen, dass der Dieselskandal das Vertrauen der Verbraucher in den Konzern nachhaltig erschüttert hätte.

19.06.2019 03:19 Uhr

Erweitertes Dieselfahrverbot in Stuttgart nicht vom Tisch

Seit dem 1. Januar 2019 dürfen Fahrzeuge mit einem Dieselmotor der Abgasnorm Euro 4 nicht mehr in der Stuttgarter Innenstadt fahren. Zunächst galt das Verbot nur für auswärtige Dieselautos, seit April auch für Anwohner.

Notwendig war die Maßnahme, nachdem das Verwaltungsgericht Stuttgart und das Bundesverwaltungsgerichts das Land Baden-Württemberg in die Pflicht genommen hatten, die Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte in der Stuttgarter Umweltzone Mit einem entsprechenden Luftreinhalteplan zu gewährleisten.

18.06.2019 01:23 Uhr

Musterfeststellungsklage von 420.000 Kunden gegen VW

Ende September ist es soweit: Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig verhandelt über die Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen. An der vom ADAC und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eingereichten Sammelklage beteiligen sich über 420.000 Kunden des VW-Konzerns - und es könnten noch mehr werden. Die Zahlen überraschen selbst vzbv-Chef Klaus Müller.

14.06.2019 01:28 Uhr

Musterfeststellungsklage im Dieselskandal: Lieber nicht!

Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hat den Verhandlungstermin für die Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen auf den 30. September 2019 festgelegt. Dann soll darüber entschieden werden, ob den daran beteiligten mehr als 400.000 Besitzern von Dieselfahrzeugen der vier Marken des VW-Konzerns eine Entschädigung zusteht. Dabei geht es um die illegale Abschalteinrichtung des verbauten EA 189-Motors.

13.06.2019 02:50 Uhr

VW-Fahrer gewinnt Dieselprozess gegen Volkswagen

 

Volkswagen hat erneut einen Prozess im Abgasskandal verloren und ist dem Fahrer eines VW Sharan Schadensersatz schuldig. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz am 12. Juni 2019 entschieden. Der Vorwurf lautet: vorsätzliche sittenwidrige Schädigung.

12.06.2019 09:49 Uhr

Bad Camberger will am Gerichtsverfahren um das Dieselfahrverbot aktiv teilhaben

Marbach, Offenbach, Limburg - in Hessen droht vielen Städten ein Dieselfahrverbot. In Darmstadt gilt es bereits seit dem 1. Juni 2019, doch nicht jeder hält sich daran, wie wir berichteten. Einige ignorieren es unwissentlich, für andere ist ein Dieselfahrverbot schlichtweg eine so große Einschränkung in ihrer Mobilität, dass sie Strafen in Kauf nehmen, sollten sie erwischt werden.

12.06.2019 09:34 Uhr

Ewiges Autokredit-Widerrufsrecht möglich

Wer zur Finanzierung seines Fahrzeugs einen Kredit aufgenommen hat, kommt da so schnell nicht raus. Die monatlichen Raten müssen bis zum Ende der Laufzeit gezahlt werden und erst dann ergeben sich neue Optionen - normalerweise. Denn neben den vom Dieselskandal betroffenen Autofahrern haben auch diejenigen eine Chance auf eine Erstattung der Kosten, bei denen der Kreditvertrag fehlerhaft ist.

11.06.2019 08:43 Uhr

Viele Darmstädter ignorieren Dieselfahrverbot

 

Nach Stuttgart und Hamburg gilt seit 1. Juni 2019 auch in Darmstadt ein Dieselfahrverbot. Betroffen sind zwei Straßen in der City. Auf der Hügelstraße dürfen Dieselfahrzeuge bis Euro-Norm 5 und Benziner bis Euro-Norm 2 auf 640 Metern Länge nicht mehr fahren, in der Heinrichstraße ist ein 330 Meter langer Abschnitt für diese Fahrzeuge gesperrt.

 

Für die Umsetzung des Fahrverbots hat die Stadt Fahrstreifen reduziert und Blitzer installiert. Die Maßnahmen sind so simpel wie notwendig. Weniger Fahrstreifen bedeuten weniger Verkehr und damit auch weniger Schadstoffausstoß. Die Blitzer müssen aus Datenschutzgründen aufgestellt werden. Denn nur wenn ein Fahrzeug wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt wird, darf das Nummernschild gecheckt und nur dann überprüft werden, ob auch gegen das Dieselfahrverbot verstoßen wurde.

07.06.2019 11:19 Uhr

Nicht nur VW betroffen: Landgerichte verurteilen auch Audi und Porsche im Abgasskandal

 

Der Dieselskandal wird in der Regel mit Volkswagen in Verbindung gebracht, doch betroffen sind auch andere Hersteller. In der letzten Zeit häufen sich dabei Urteile von Landgerichten zugunsten der Kläger. Dass immer mehr geschädigte Autofahrer ihre Ansprüche geltend machen können, ist auch dem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) von Anfang 2019 zu verdanken. Damals hatte der BGH geurteilt, dass eine vorhandene unzulässige Abschalteinrichtung die Mangelhaftigkeit eines Fahrzeugs begründet.

05.06.2019 02:51 Uhr

VW muss erneut Schadensersatz an Dieselfahrer zahlen

Am 14. Mai 2019 hat das Landgericht Düsseldorf geurteilt, dass Volkswagen dem Fahrer eines VW Tiguan Schadensersatz in Höhe des vollen Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung zahlen muss. Im Gegenzug muss der Käufer das Fahrzeugs an den Autokonzern zurückgeben.

06.06.2019 09:01 Uhr

LG Stuttgart urteilt: VW muss wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung Schadensersatz zahlen

Erneuter Rückschlag für die Volkswagen AG: In einem Urteil des Landgerichts Stuttgart (Az. 12 O 507/18) muss der Autohersteller dem Kläger einen Schadensersatz von rund 13.265 Euro zuzüglich Zinsen zahlen. Das Gericht sprach VW der vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung schuldig. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, denn Volkswagen könnte in Berufung gehen.

17.06.2019 03:28 Uhr

Hannover und Oldenburg droht Dieselfahrverbot

Im Jahr 2018 waren 57 deutsche Städte von einer zu hohen Belastung durch Stickstoffdioxid betroffen und konnten die geltenden EU-Grenzwerte nicht einhalten. Zwar sind das acht Städte weniger als noch 2017 und die Verschmutzung hat sich an verkehrsnahen Stationen durchschnittlich um rund 1,5 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft verbessert, doch in Hannover und Oldenburg ist sie auch 2019 weiterhin zu hoch. Das ergaben die Messungen in den ersten fünf Monaten diesen Jahres.