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27.11.2019 09:12 Uhr

90%+ Landgerichte entscheiden im Dieselskandal zugunsten der Autofahrer

Die Autohersteller haben in Millionen Fahrzeugen eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut - angeblich zum Schutz des Motors, doch das konnte bislang kein Konzern nachweisen. Stattdessen wird ihnen von Verbrauchern, Behörden und Justiz vorgeworfen, aus Profitgier gehandelt zu haben. Denn eigentlich hätten die betroffenen Fahrzeuge keine Typenzulassung erhalten dürfen. Nur mit illegalen Mitteln war das möglich.

Viele Hersteller betroffen

Zwar mussten einige Hersteller inzwischen Millionenstrafen zahlen, doch ihre Kunden haben sie bisher offiziell nicht entschädigt. Die müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und auf eigene Faust klagen. Das kann durchaus von Erfolg gekrönt sein, gerade bei Dieselautos der Volkswagen AG. Auch bei Mercedes, Opel und Porsche bestehen gute Chancen auf Schadensersatz. Der Grund: Für viele Fahrzeuge dieser Marken gibt es Rückrufe durch das Kraftfahrt-Bundesamt, damit ein Software-Update aufgespielt werden kann. Es soll die illegale Abschalteinrichtung deaktivieren.

Bislang fanden an 115 deutschen Landgerichten Verfahren zum Dieselskandal statt. Laut wallstreet-online.de haben 97 von ihnen die Autohersteller zu Schadensersatz-Zahlungen verurteilt. Ebenso 13 von 24 Oberlandesgerichte (OLG), etwa die in München, Karlsruhe oder Stuttgart. Zudem gibt es von mehreren OLGs Hinweisbeschlüsse, die besagen, dass die Richter auch dort zugunsten der Verbraucher entscheiden werden. Für die dort ansässigen Kunden der Autohersteller sind das gute Nachrichten, denn ihre Erfolgschancen bei einer Klage steigen.

Gute Chancen bei Modellen mit Software-Update

Schon Anfang 2019 stufte der Bundesgerichtshof die illegale Abschalteinrichtung in Dieselautos als Sachmangel ein. Bei Modellen, für die es ein Rückruf für ein Software-Update gibt, ist das Vorhandensein dieser Abschalteinrichtung unstrittig. Dazu gehören beispielsweise die VW-Diesel EA189 und EA288, aber auch die Mercedes-Baureihen GLK, GLE, GLS und EQC, einige Porsche- sowie Opel-Modelle.

Wer den Gang vor Gericht scheut, weil er keine Rechtsschutzversicherung hat und mit hohen Kosten rechnet, die er nicht selbst tragen will, dem kann geholfen werden. Die Prozesskostenfinanzierung von LawButler trägt das volle Risiko, sodass auf den Kläger keine Kosten zukommen. Im Gegenzug gibt es eine Erfolgsprovision von 25 Prozent, die von der Schadensersatz-Zahlung einbehalten wird. Mit unserem Online-Check lässt sich mit wenigen Klicks prüfen, wie die Chancen auf eine Entschädigung stehen.