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14.02.2020 05:48 Uhr

Volkswagen hat Verhandlungen scheitern lassen

Die Verbraucherzentrale kommentiert den Abbruch der Vergleichsverhandlungen durch VW wie folgt:

Volkswagen hat Verhandlungen scheitern lassen.  
Klaus Müller gab auf der Pressekonferenz am 14. Februar bekannt, dass VW die Honorarforderungen von Volkswagen akzeptiert waren. Am heutigen Tag  um 11:53 Uhr übersandte VW an die Verbraucherzentrale Bundesverband ein Vergleichsangebot, das eine Kostenübernahme in Höhe von 50 Millionen Euro Anwaltsgebühren für die Abwicklung vorsah. 
 
Müller machte klar, dass es nicht um ein pauschales Rechtsanwaltshonorar von 50 Mio EURO ginge. Die Anwälte sollte einen Aufwandsentschädigung in Höhe von 120 EUR für jeden Mandanten erhalten auf der Basis eines detaillierten Leistungskatalogs. Auch die Bereitstellung einer Leistungsbeschreibung durch einen Wirtschaftsprüfer wären einigungsfähig gewesen. Außerdem ist eine Abwicklung durch unsere Anwälte für den vzbv nicht zwingend, noch vor zwei Tagen habe dieser VW einen schriftlichen Alternativvorschlag unterbreitet.
"Wir haben gekämpft. Wir haben intensiv gerungen. Wir waren auf einem guten Weg. Wir konnten VW auf eine Entschädigung von 15% des Kaufpreises hochverhandeln. Entgegen anderslautenden Presseberichten sind sie nicht an Honorarforderungen unserer Anwälte gescheitert.“ so Klaus Müller Vorstand des VZBV auf der Pressefonferenz. Die Vergleichsverhandlungen zwischen Volkswagen und der Verbraucherzentrale sind leider an der mangelnden Bereitschaft von Volkswagen gescheitert.

Hochrechnungen in Höhe von 830 Mio. € von VW, so ist es aus der Presse zu entnehmen, war für den VZBV eine gute Gesprächsgrundlage um eine eine schnelle, faire, transparente und sichere Lösung für die Verbraucherin und Verbraucher anbieten zu können.

Über den heutigen Abbruch der Verhandlungen durch Volkswagen sind wir irritiert. Wir haben davon heute um kurz nach 12 Uhr aus der Presse erfahren.
 
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