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30.07.2019 08:35 Uhr

Welche Rechte Mercedes-Kunden im Dieselskandal haben

Wenn es um den Abgasskandal geht, wird dieser in erster Linie mit Volkswagen in Verbindung gebracht. Tatsächlich waren es auch die Fahrzeuge des Wolfsburger Konzerns, die 2015 wegen manipulierter Abgaswerte ins Visier der US-Umweltschutzbehörde EPA geraten waren. Doch inzwischen ist längst klar: Auch andere Autohersteller haben geschummelt.

Zahlreiche Rückrufe für Schummel-Diesel

Daimler scheint da keine Ausnahme zu sein. Nachdem das Unternehmen vergangenen Sommer Millionen Fahrzeuge für ein Software-Update freiwillig in die Werkstätten holen wollte, folgte kurze Zeit später eine offizielle Rückrufaktion durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). In Deutschland waren davon rund 280.000 Fahrzeuge des Kleintransporters Mercedes Vito sowie einige Modelle der C-, E- und S-Klasse und der SUVs GLC, GLE und GLS betroffen. Einen weiteren Rückruf gab es im Juni 2019 für 60.000 Fahrzeuge des Mercedes-Benz GLK 220 CDI (wir berichteten).

Kaum ein Modell der Stuttgarter scheint nicht mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgerüstet zu sein. Die Kunden fühlen sich zurecht betrogen und viele fragen sich daher: Was kann und soll ich tun?

Zunächst ist es unerheblich, ob es sich um einen freiwilligen oder einen vom KBA angeordneten Rückruf handelt. In beiden Fällen sollen Mängel durch ein Software-Update beseitigt werden, um den Schadstoffausstoß zu verringern. Was sich zunächst nach einer guten Sache anhört, ist in Wirklichkeit jedoch riskant und unkalkulierbar.

Software-Update birgt Risiken

 

Software-Update birgt möglicherweise auch Risiken
Es kann passieren, dass der Motor nach dem Update weniger Leistung bringt, gleichzeitig aber unter Umständen mehr Sprit und AdBlue verbraucht. Es gibt auch Berichte, dass die Bauteile der Abgasreinigungsanlage danach schneller verschleißen. Deswegen sollten sich Verbraucher genau überlegen, ob sie das Software-Update wirklich aufspielen lassen.

Die oftmals bessere Option ist eine Klage gegen den Autohersteller, denn viele Gerichte sprechen den Kunden aufgrund der unzulässigen Abschalteinrichtung Schadensersatz zu. Spätestens seit dem Hinweis des Bundesgerichtshofs im Januar 2019, dass diese Manipulation einen Sachmangel darstellt, fallen die Urteile eindeutiger aus. Durch die Abschalteinrichtung werden die Grenzwerte für den Stickoxidausstoß auf dem Prüfstand eingehalten. Im Alltag liegen die Werte jedoch oberhalb der Norm.

Auto loswerden dank Widerrufsjoker

Wer sein Fahrzeug nicht gekauft, sondern geleast oder finanziert hat, hat ebenfalls die unter gewissen Umständen Möglichkeit, das Auto ohne finanziellen Schaden zurückzugeben. Dabei ist es sogar egal, ob es sich um einen Diesel oder einen Benziner handelt. Hier kommt der sogenannte Widerrufsjoker zum Tragen. Enthält der Autokredit eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung, kann der Vertrag auch Jahre später noch rückabgewickelt werden, weil die 14-tägige Widerrufsfrist nur bei einem fehlerfreien Kreditvertrag zu laufen beginnt.

Egal ob Schummel-Diesel oder Widerrufsjoker - Profin hilft Autofahrern durch eine Prozessfinanzierung ohne Kostenrisiko zu ihrem Recht zu kommen. Profin übernimmt hierbei die Prozesskosten, auch wenn der Erfolg vor Gericht ausbleibt. Eine Klage ist daher absolut risikolos. In einem ersten Schritt können Sie den Quick-Check auf unserer Internetseite nutzen, um zu schauen, ob eine Finanzierung der Durchsetzung Ihrer Recht grundsätzlich möglich erscheint. Sollten Sie anschließend den Fall an uns herantragen, werden wir Ihre Erfolgsaussichten überprüf und Ihnen bei überwiegenden Erfolgsaussichten ein individuelles Angebot machen, damit Ihr Anwalt die Klage auf den Weg bringen kann. Tausende Autofahrer haben unseren Service bereits genutzt.